Wie ich versehentlich einen 5-stuendigen Sicherheits-Masterclass fuer Krypto-Trader gab
Alles begann mit einer Nachricht von einem Bekannten: “Sie suchen einen IT-Sicherheitsspezialisten fuer einen Masterclass.” Ich schrieb dem Organisator.

Alles begann mit einer Nachricht von einem Bekannten: “Sie suchen einen IT-Sicherheitsspezialisten fuer einen Masterclass.” Ich schrieb dem Organisator.

Scheussliges Wetter das ganze Wochenende, daher das zweite Buch der Woche :) Mein Kollege und ich streiten oft ueber Lesbarkeit, Sauberkeit und Ausdruckskraft von Code. Ich schreibe Code so, dass selbst jemand, der die Sprache nicht kennt, aber Englisch kann, lesen und verstehen kann, was ich gemeint habe. Mein Kollege nennt das schmutzigen, wortreichen, ausdruckslosen Code. Wenn er aber etwas in Python oder Bash schreibt, kann ich nicht einmal einen Codeblock ohne Erklaerungstruppe entziffern.

Ehrlich gesagt fuehlt sich das nicht wie ein richtiges Buch an, aber ich habe es gerne gelesen. Es ist eine Sammlung von Artikeln aus dem Xakep-Magazin zum Thema kuenstliche Intelligenz. Warum fuehlt es sich nicht wie ein Buch an? Es gibt keinen roten Faden ausser dem Thema. Und der Titel spiegelt den Inhalt nicht vollstaendig wider. Von 8 Artikeln in dieser Sammlung passen nur 5 zum Titel und handeln von der Nutzung von KI-Moeglichkeiten fuer Hacking. Die anderen 3 Artikel sind einfach ueber KI.

Das schlechteste Buch der Woche :) Das Buch beginnt mit einer duesteren Litanei von Begriffen und internationalen Standards, die maschinell uebersetzt wurden, ohne auf Grammatik oder Genus-Uebereinstimmung zu pruefen. Manchmal tut es beim Lesen richtig weh :)

Bei so einem Titel erwartete ich ein Nachschlagewerk voller Bash-Lifehacks, aber nein :) Der Autor erklaert einfache Konzepte auf komplexe und wortreiche Weise. Selbst wenn man die beschriebenen Werkzeuge kennt und sie taeglich benutzt, kaempft man sich muehsam durch das Dickicht der Erklaerungen des Autors.

Das Buch hat mir sehr gefallen, besonders im Kontrast zum OSINT Handbook (Dale Meredith). Kein Angeben, kein Hervorheben von irgendwessen Professionalitaet. Der Autor wirkte auf mich bescheiden, respektvoll und nachdenklich.

Das Buch “The OSINT Handbook” von Dale Meredith gelesen. Ich sollte anmerken, dass ich die russische Uebersetzung gelesen habe, daher koennte das Lokalisierungsteam seinen eigenen Beitrag geleistet haben. Um ein allgemeines Verstaendnis von OSINT als Phaenomen aufzubauen, taugt es. Der Titel ist meiner Meinung nach zu gross, um es ein “Handbuch” zu nennen.

Vor ein paar Jahren, als ich unsere Hauptdienste und Infrastruktur-Monitoring-Dienste entwickelte, wollte ich Telegram-Benachrichtigungen ueber wichtige Ereignisse in den Systemen erhalten. Ich habe ein paar beliebte Bibliotheken zum Senden von Nachrichten ueber Telegram ausprobiert, aber sie haben mir nicht gepasst. Einige funktionierten ueberhaupt nicht, andere waren zu schwergewichtig. Und ich beschloss, einfach ein minimalistisches Skript zum Senden von Textnachrichten und Dateien zusammenzubauen. Ich dachte immer wieder daran, eine leichtgewichtige Bibliothek basierend auf diesem Skript zu veroeffentlichen. Und heute, an meinem freien Tag, habe ich dieses Thema abgeschlossen :)
Den Kurs “Grundlagen der Informationstheorie” auf Stepik abgeschlossen. Der Kurs hat mir gefallen, aber fuer ein tieferes Verstaendnis des Themas empfiehlt es sich, das Buch “Code” von Charles Petzold zu lesen.

Einen Minikurs auf Stepik abgeschlossen: Grundlagen der Netzwerktechnologien und kryptographischen Sicherheit. Der Abschnitt ueber Kryptographie war interessant zu lesen, hat Erinnerungen an meine Studienzeit geweckt :) Es stellte sich als Spickzettel mit Schluesselbegriffen und Verschluesselungsarten heraus. Es gibt keine besondere Tiefe, aber es ist in trockener wissenschaftlicher Sprache geschrieben. Wenn man nicht weiss, worum es geht, kann man sich in der Terminologie verlieren. Ueber Netzwerktechnologien ist es sehr duerftig. Das OSI-Modell, TCP/IP und ein grosser Block mit Anleitungen zur Netzwerkeinrichtung auf einem Windows-Benutzerrechner. Der Stil wechselt von trocken-wissenschaftlich zu Anleitungen fuer Hausfrauen.
Ich habe den Kurs “Administration des Linux-Betriebssystems” auf Stepik abgeschlossen. Es ist ein sehr kleiner, “trockener” Kurs fuer Anfaenger. Nur folgende Themen werden behandelt: Navigation in Verzeichnissen, Erstellen / Loeschen von Dateien und Verzeichnissen, Verbindung ueber SSH. Folgende Themen werden kaum angesprochen: Arbeit mit Benutzern und Berechtigungen, Arbeit mit Prozessen und Daemons, Arbeit mit Netzwerkeinstellungen und Sicherheit.
Man hat mir empfohlen, die Kurse auf Stepik anzuschauen. Ich habe 100 Kurse fuer mich ausgewaehlt. Klein angefangen, Markdown aufgefrischt :)

Ein solides Uebersichtsbuch fuer Anfaenger. Ich habe ein paar interessante Sachen mitgenommen und etwa eine Seite Notizen gemacht. Wenn man bereits Linux-Erfahrung hat, ist es nicht so spannend zu lesen, aber es bringt etwas Ordnung in den Kopf.

Eine angenehme Reise in die Geschichte der Entstehung von Technologien, die uns gemeinsam die moderne Welt der Halbleiter, Kommunikation, Computer und Software gegeben haben. Obwohl ich fast alle diese Ereignisse einzeln kenne und einige davon sogar persoenlich miterlebt habe, war es sehr interessant, dieses Buch zu lesen. Empfehlenswert.
